Im Ramsargebiet1 Oberrhein-Rhin supérieur setzt jedes der beiden Länder seine eigenen Programme zum Schutz und zum Erhalt gefährdeter Arten um. Darunter befinden sich auch solche Arten, für die beide Länder nach den Richtlinien der EU (FFH- Richtline und Vogelschutzrichtlinie) besondere Verantwortung tragen.

Tatsächlich gibt es derzeit aber keinerlei grenzüberschreitende Strategie und kaum grenzüberschreitenden Austausch (mit einigen wenigen Ausnahmen, wie die winterlichen Wasservogelzählungen am Rhein), obwohl die Programme in den beiden Ländern in den allermeisten Fällen auf die gleichen Tierarten und die gleichen Lebensräume zielen. Das Fehlen einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit im Arten- und Biotopschutz bedeutet aber nicht nur einen Verlust an Information und Wissen im wissenschaftlichen oder praktische Naturtschutz, sondern verursacht auch zusätzliche Kosten für die mit dem Arten- und Biotopschutz befassten Institutionen und Organisationen in den beiden Ländern.

Um diese Situation zu verbessern, hat die LPO Alsace2 mit ihren Partnern ILN und NABU ein Programm erarbeitet, das sich zum Ziel gesetzt hat eine Strategie zur Koordination des grenzüberschreitenden Schutzes bedrohter Arten im Ramsargebiet Oberrhein/Rhin supérieur zu entwickeln und diese mit Leben zu erfüllen.

 

 

 

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