Wiederherstellung und Widerstandsfähigkeit der Feuchtgebiete in der Rheinebene

Überschwemmung im Ried - Foto Pierre SigwaltZiele des Projekts
Das Projekt umfasst zwölf Pilotstandorte im Elsass, in Rheinland-Pfalz und in Baden-Württemberg, um diese wichtigen Ökosysteme wiederherzustellen. Es zielt darauf ab, die ökologische Qualität der Feuchtgebiete zu verbessern, Daten und Methoden auszutauschen und die nachhaltige grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu stärken, um diese für die Biodiversität, das Wasser, das Klima und die Region wertvollen Lebensräume zu erhalten.
Hauptarbeitsbereiche
Das Projekt gliedert sich in fünf Bereiche :
- Vernetzung der Feuchtgebietsmanager ;
- Renaturierung von Freizeit-Teichen, Anbauflächen, ehemaligen Deponien oder Aufforstungen, Wiederherstellung von Flachmooren und Torfmooren, Anlage von Tümpeln usw. ;
- Studien zur hydrologischen und biologischen Funktionsweise dieser Lebensräume im Kontext des Klimawandels ;
- Überwachung der Fauna und Flora mit Hilfe innovativer Technologien wie Umwelt-DNA oder akustische Sensoren ;
- Kommunikation und Sensibilisierung der Öffentlichkeit, der Verwalter, Freiwilligen und Naturforscher.
Rossfeld-Wiese, Blumenwiese – Foto Cathy Zell
Projektpartner
Diese konkreten Maßnahmen werden in enger Zusammenarbeit zwischen Experten, Verbänden, Verwaltern und Freiwilligen beiderseits des Rheins durchgeführt.
Das Projekt wird von der Europäischen Gebietskörperschaft Elsass getragen und von 14 Partnern unterstützt.
- Stiftung Natur und Umwelt Rheinland-Pfalz
- Office des Données Naturalistes du Grand Est
- NABU-Waldinstitut (NAWI)
- NABU Südbaden
- Euro-Institut
- Parc naturel régional des Vosges du Nord
- Ville de Wissembourg
- Eurodistrict PAMINA
- Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd
- Regierungspräsidium Karlsruhe
- Conservatoire d'espaces naturels d'Alsace
- Syndicat des Eaux et d’Assainissement Alsace-Moselle
- Agence de l’eau Rhin-Meuse Région Grand Est
- BUND Landesverband Baden-Württemberg e.V.
- Die LPO ist vor allem als Experte für Vogelarten und andere Tiergruppen tätig. Sie wird insbesondere bei der Überwachung und Bestandsaufnahme der Fauna (Vögel, Heuschrecken, Schmetterlinge, andere Insektengruppen) mit dem Einsatz neuer Technologien (Bioakustik-Aufzeichnungsgeräte), dem Schutz von Vogelnestern im Ried, die auf dem Boden oder in Schilfgürteln nisten, und der Untersuchung der biologischen Funktionalität der Lauter tätig sein. Abgesehen von diesem letzten Bereich sind die Untersuchungsgebiete das Ried Nord, das Ried Outre-Forêt und der Andlau-Bruch.
BudgetDas Gesamtbudget beläuft sich auf 2.580.741 €, die zu 60 % von der Europäischen Union im Rahmen des Interreg-Programms finanziert werden. Für die LPO Alsace wird eine Kofinanzierung durch die Wasserbehörde Rhein-Maas bereitgestellt.
Rhein-Feuchtgebiet - Foto Cathy Zell
Weitere Informationen zum Projekt : Website Oberrhein
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